«Haus des Geldes»

«Haus des Geldes»

Tokio, Rio, Denver, Berlin, Nairobi, Moskau, Helsinki, Oslo, Stockholm, Lissabon, Palermo, Marseille, Bogotá, Cincinnati, Sofia, Ibiza, Manila. Ferienplanung? Weit gefehlt. Diese Städtenamen tragen die Bankräuberinnen und Bankräuber aus der Netflixserie «Haus des Geldes». Dies, um ihre Identität zu schützen. Weiter tragen sie für die Überfälle Masken. Dali-Masken. Frei nach dem spanischen Maler. Und äusserst beliebt zur Fasnachtszeit. In «Haus des Geldes» organisiert «Der Professor» einen Raubüberfall, der in monatelanger Vorbereitung geplant und schliesslich perfekt durchgeführt wird. Acht Spezialistinnen und Spezialisten sollen ihm dabei helfen. Überfallen wird aber nicht eine Bank, sondern die Banknotendruckerei Spaniens. Ziel ist es, eigene Geldscheine in der Höhe von 2,4 Milliarden Euro zu drucken. Spannend. Fesselnd. Spektakulär. Also Masken an. Und ab an die Fasnacht. Aber bitte keinen Überfall planen.

«Haus des Geldes», 2017, Drama, 5 Staffeln, auf Netflix, empfohlen ab 16 Jahren.

«The Rookie»

«The Rookie»

Alles neu macht der Mai? Von wegen. Wir starten neu und frisch in den Januar. Entsprechend fällt mein Serientipp aus. In «The Rookie» wagt der Hauptprotagonist John Nolan (gespielt von Nathan Fillion) schliesslich genau das: einen Neuanfang. Nach seiner Scheidung und einem miterlebten Banküberfall verändert der Mittvierziger sein Leben, wird Polizist und zieht nach Los Angeles. Beim LAPD ist John Nolan der älteste Rookie überhaupt. Er muss sich gegen seine jüngeren Mitbewerberinnen und Mitbewerber behaupten. Und seinen Ausbildnerinnen und Ausbildnern beweisen, dass ein guter Polizist in ihm steckt. John Nolan tut dies mit viel Charme und Witz. Und einer grossen Portion Empathie. Viel Zwischenmenschliches und tägliche Kriminalfälle, die es zu lösen gilt, sorgen für beste Unterhaltung. Nervenkitzel, Spannung und Entspannung sind garantiert.

«The Rookie», 2018, Drama, sechs Staffeln, zu sehen auf Netflix und Disney+. Empfohlen ab 13 Jahren.