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Bild Andri Dürst
Bild SJF

Wenn die Maschine die erste Geige spielt

Annika Wittmann aus Chur verband für ihre Maturaarbeit Musik, Chemie und Physik – was das mit Harz zu tun hat und wieso sie wissenschaftliches Neuland betrat.

Gold! Die 18-jährige Maturandin Annika Wittmann bekam am Finale von «Schweizer Jugend forscht» Edelmetall für ihre Arbeit – und obendrauf einen Sonderpreis, der sie im September an die Europameisterschaften führt. Die Gymnasiastin der Kantonsschule in Chur konnte mit ihrer Maturaarbeit «Synthese von Kolophonium und Untersuchung von dessen Auswirkungen auf das Obertonspektrum der Geige» überzeugen. Für alle Nicht-Musikerinnen und -Musiker: Kolophonium ist ein Harzextrakt, das auf den Bogen aufgetragen wird, um beim Spielen von Streichinstrumenten überhaupt Töne erzeugen zu können. Annika Wittmann hat nun untersucht, wie verschiedene Kolophoniumarten den Klang einer Geige beeinflussen. Dabei brauchte sie nicht nur viel Hirnschmalz, sondern auch handwerkliches Geschick, wie sie im Gespräch mit der «Büwo» verrät. Das Interview ist nachzulesen in der Ausgabe vom 13. Mai 2026.