Spieli spiela und Feschter fiira
Hoi Margrith
Woni din letschti Briaf gläsa han, hani müassa schmunzla. «Yatzy» isch natürli kei Tiar, sondern wia du gseit häsch, a Würfelspiel. Das hani als Goof schu viel gspielt und ez immer no. Dia Würfel kömmend fang überall mit hi. Egal öb in d Badi, uf Italia, ins Resti oder am Obig in d Bar. Ma muass nu luaga, dass ma dia keiba Dinger nit verlüürt – passiart eba leider no schneller als ma denkt. Jojo, «Eile mit Weile» und «Schwarza Peter» hani früahner au viel gspielt, vorallem mim Nani. Generell spieli mega gära Spieli. Egal öb mit Würfel oder Karta. Unter anderem khören Hornochsa, Five-Crowns, Quixx, Uno und Skyjo mittlerwila in mis Repertoire. Mischla tuani afang au wiana Profi 😉 Au Jassa hani im letschta Johr glernt, wiani schumol imna früahnera Briaf gschrieba kha han. Aber i säga diar, d Böck hani amigs au z spot erkennt. Ui denn händs amigs tua dia andera! Hahah.
So, Themawechsel. Leck du häsch denn a Open Air-Phasa kha he! Do kanni nit mithalta. Bis ez bini genau a paar mol am Lumnezia gsi und das hät mr glanga. Viar Täg konstant um viel Lüt uma und immer lut isch denn schu amol guat, find i persönlich. Trotzdem hani mit mina Kolleginna a super Zit kha. Grande! Z Essa isch au super gsi, au wenns eher uf dr tüürera Sita isch, aber derfür häts das Johr a recht grossi Uswahl an vegana Spiisa kha. Z Line-Up isch ez nit aso miis gsi aber uf a paar Acts hani mi gfreut kha. Natürli hät ma au immer wieder Lüt gseh, woma schu länger nüm begegnet isch und seb isch au lässig gsi.
Viel bekannti Gsichter hani au am Churerfest gseh. Döt bini nämli au no hi in dr Zwüschazit. Zwei Rundina uf dr Südseewella, a paar Biar, a rundi Fränklera und schräg mitsinga khört natürli derzua. Bisch öppa au gsi?
So, ez gnüssi no min letschti Monet Freiheit, bevors wieder in da Hörsaal goht.
Ganz a liaba Gruass!
Lara
Über «Mid liäbnä Grüäz und LG» und die Autorinnen
Diese Kolumne zeigt den Briefwechsel zweier Frauen – eine hat gerade mit dem Studium begonnen, die andere ist im Ruhestand. Sie schreiben über Gott und die Welt und manchmal auch über das, was sie an der jeweils anderen Generation nicht so ganz verstehen. Sogar ihre Dialekte könnten unterschiedlicher kaum sein: Prättigauer Dialekt trifft auf Domleschger-/Churerdeutsch.
Margrith Ladner-Frei, geboren 1949, ist in Schiers-Schälleria aufgewachsen. Seit mehr als 50 Jahren lebt sie nun in Grüsch. Traditionen, alte Bräuche, Menschen und ihre Geschichten, Gesetze der Natur, die Schöpfung und ihre Kreaturen und besonders die Sprache der Walser interessieren die Schreiberin sehr. Sie hat schon einmal für die «Büwo» geschrieben und hat bereits viel Erfahrung gesammelt, was die Sprache und unsere Dialekte betreffen.
Lara Buchli, geboren im Jahr 2003, ist in Zizers aufgewachsen. Zur Zeit studiert sie an der ZHAW in Winterthur. Tiere, die Natur, Krimis und Horror findet sie super. Sie hat ihr Praktikum bei der «Büwo» absolviert und schreibt seit Jahren hobbymässig und konnte so bereits Erfahrung sammeln, was das Schreiben und die deutsche Sprache angeht.
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