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«Outer Banks»

Es ist Hochsommer, liebe Leserinnen und Leser. Also muss eine Sommer-serie her. Wie wäre es mit langen, breiten, nie enden wollenden Sandstränden, wilden Dünenlandschaften und dem Atlantik, der auf ruhige Buchten trifft? Wie wäre es mit einer Kette schmaler Inseln, den sogenannten «Outer Banks»? Die gleichnamige Netflix-Serie spielt an der Küste von North Carolina, eine der eindrucksvollsten und abwechslungsreichsten Küstenlandschaften der amerikanischen Ostküste. Genug geschwärmt. Von der Landschaft zumindest. «Outer Banks» verspricht Abenteuer und überraschende Wendungen. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher, die nach einem legendären Schatz suchen. Sie geraten in gefährliche Konflikte, entdecken Familiengeheimnisse und müssen immer wieder schwierige Entscheidungen treffen. Dabei ist die Welt von «Outer Banks» in zwei Lager geteilt. Auf der einen Seite stehen die «Pogues», Jugendliche aus einfachen Verhältnissen, die um ihre Zukunft kämpfen müssen. Auf der anderen Seite stehen die wohlhabenden «Kooks», deren Familien Geld, Einfluss und gesellschaftliches Ansehen besitzen. Da darf natürlich auch die Liebesgeschichte nicht fehlen. Und die entwickelt sich, klar, zwischen einem «Pogue» und einer «Kook». Um den Spoiler ein bisschen zu verringern, seien deren Namen an dieser Stelle nicht erwähnt. Nur so viel: Ihre Liebe überwindet die gesellschaftlichen Grenzen zwischen den beiden Gruppen und erinnert in gewisser Weise an klassische Geschichten wie Romeo und Julia. Und die Moral von der Geschichte? Freundschaft ist wichtiger als sozialer Status. Oder anders ausgedrückt: Soziale Unterschiede definieren nicht den Wert eines Menschen.

 

«Outer Banks», vier Staffeln, auf Netflix. Freigegeben ab 16. Die finale Staffel fünf erscheint am 20. August.