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Querschnitt durch die Olma-Plakate

In den letzen 80 Jahren präsentierte sich die Olma vielseitig. Ein Blick an die Plakatwand.
Bild Michael Huwiler

Querschnitt durch die Olma-Plakate

In den letzen 80 Jahren präsentierte sich die Olma vielseitig. Ein Blick an die Plakatwand.

1943 bis 1949

1943: Werner Weiskönig
1944: Werner Weiskönig
1945: Guido Jud/Herzog
1946: Unbekannt
1947: Guido Jud/Herzog
1948: Walter Burger
1949: Remi Nüesch

1950 bis 1959

1950: Pierre Gauchat
1951: Donald Brun
1952: Alois Carigiet
1953: Hans Falk
1954: A. Bosshard
1955: Hans Falk
1956: Hans Falk
1957: Kunstgewerbeschule Zürich
1958: Werner Christen
1959: Hans Falk

1960 bis 1969

1960: Robert Geisser
1961: Ruedi Külling
1962: Franco Barberis
1963: Ulrich Schenker
1964: Fridolin Müller
1965: Heinz Looser
1966: Rolf Rappaz
1967: Neukomm + Pinschewer
1968: Ruedi Zwissler
1969: Erik Fasolin

1970 bis 1979

1970: Romano Chicherio
1971: Pierre Monnerat
1972: Robert Geisser
1973: Romano Chicherio
1974: Robert Geisser
1975: Rosmarie Kiefer
1976: Ruedi Külling
1977: Erik Fasolin
1978: Gaston Von Felten
1979: Ruedi Külling

1980 bis 1989

1980: Gestaltung Jules Kaeser / Foto Marco Pfister
1981: Robert Geisser
1982: Robert Geisser
1983: Werner Schefer
1984: Ernst Hiestand
1985: Andrea Aliesch
1986: Ruedi Külling
1987: Alexander Klein
1988: Niklaus Troxler
1989: Konrad Kunz

1990 bis 1999

1990: Ruedi Külling
1991: Andreas Tschachtli
1992: Niklaus Troxler
1993: Herbert Hauenstein
1994: Niklaus Troxler
1995: Hans Schweizer
1996: Urs Burgermeister
1997: Gestaltung Dominik Hafen / Foto Hanspeter Wagner
1998: Erika Remund
1999: Gilgi Guggenheim

2000 bis 2009

2000: Silja Maas
2001: Erika Remund
2002: Gestaltung Tachezy, Kleger & Partner / MotivHans Krüsi
2003: Michael Ziska
2004: Carol Pfenninger
2005: Andrea Gehrke
2006: Gestaltung Tachezy, Kleger & Partner, Andrea Gmünder / Foto Samuel Forrer
2007: Gestaltung Tachezy, Kleger & Partner, Andrea Gmünder / Foto Samuel Forrer
2008: Gestaltung Tachezy, Kleger & Partner, Andrea Gmünder / Foto Samuel Forrer
2009: Esther Rüesch

2010 bis 2019

2010: Gestaltung Gabriel Grüter / Foto Erich Widmer
2011: Gestaltung Esther Rüesch / Foto Thomas Egger
2012: Gestaltung Tachezy Kleger Fürer / Scherenschnitt Jolanda Brändle
2013: Peter Heim
2014: Gestaltung Sandy Huber / Foto Erich Widmer
2015: Gestaltung Esther Rüesch / Foto Thomas Egger
2016: Elena Clavadetscher
2017: Rachel Kühne
2018: Dominic Rechsteiner
2019: TKF Kommunikation & Design

2022

2022: TKF Kommunikation & Design

Zeitgeist abbilden

Das OLMA-Plakat hat seit Jahrzehnten die gleiche Aufgabe zu erfüllen: Es muss auffallen, einzigartig sein und die Themen Landwirtschaft und Ernährung transportieren. Das ist immer wieder bestens gelungen. Unter den OLMA-Plakaten sind traditionelle, moderne und überraschende Motive zu finden. Viele trafen den Geschmack einer Mehrheit, einzelne eckten gehörig an. Sie alle aber erfüllten bestens ihre Werbewirkung und sind rückblickend ein spannender Ausdruck des jeweiligen Zeitgeistes.

Ausgezeichnet
Mehrere der bisher 76 Werke erhielten eine Auszeichnung und gingen damit in die Schweizer Plakatgeschichte ein. Zwischen 1941 und 1990 zeichnete das Eidgenössische Departement des Innern jährlich die besten Schweizer Plakate aus. Nebst rein kulturellen Auftraggebern wie Museen oder Kunstgewerbeausstellungen gab es nur gerade zwei Auftraggeber, die mehr Auszeichnungen erhielten als die OLMA. Auf die Liste der besten Schweizer Plakate schafften es 13 Affichen der Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung.

Provokativ
Ab und zu erhitzte ein OLMA-Plakat die Gemüter. Das war beispielsweise im Jahr 2003 der Fall, als die berühmteste St.Galler Spezialität erstmals das Messeplakat zierte. Gezeigt wurde eine angebrochene Frischhaltepackung mit Olma-Bratwürsten, wobei die Textinformation in die Produkteetikette integriert war. Viele störten sich daran, dass die Würste roh gezeigt wurden. Zu reden gab auch eine dreckige Schweineschnauze, die sich 2011 vorwitzig vom unteren Plakatteil in den hellblauen Himmel reckte.

Text und Plakate: www.olmapedia.ch.